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Die Gartengruppe

Der Gruppe steht ein Grundstück von ca. 6000 m² zur Verfügung. Wir treffen uns dort von Frühjahr bis Herbst nach Vereinbarung und arbeiten nach Lust und Laune an den anstehenden Aufgaben. Das Grunstück ist zu einem großen Teil mit alten Obstbäumen bewachsen.

Unser Ziel ist, das Grundstück nach den Regeln des Biologischen Anbaus und Permakultur-Grundsätzen zu bewirtschaften, wobei ein Teil davon naturbelassen bleiben soll.

Bauwagen

Auf dem Grundstück steht ein Bauwagen mit Platz für ca. 10-12 Personen. Er ist mit Sitzgelegenheiten und einem Regal mit Geschirr und Büchern ausgestattet und bietet die Möglichkeit, uns auch bei ungünstiger Witterung und im Winter gemütlich bei einer Tasse Tee oder Kaffee zusammenzusetzen um zu fachsimpeln oder einfach nur zu plaudern.

Das Grundstück soll auch zu einem Treffpunkt in der Initiative werden. Eines unserer Anliegen ist, das vorhandene Wissen an Interessierte weiterzugeben. Und nicht zuletzt wollen wir dort unsere Sommerfeste zusammen mit unseren Familien feiern.

Jedes Mitglied hat die Möglichkeit, eine eigene Parzelle zu bewirtschaften oder sich an einer Gemeinschaftsparzelle zu beteiligen. Bei der Nutzung einer eigenen Parzelle bitten wir um eine Spende. Das Geld verwendet die Gartengruppe für Anschaffungen von Material für Wege, Beschilderung, Bewässerung etc., Werkzeug oder einer Komposttoilette.

Die Gemeinschaftsparzellen sind als Anschauungsobjekte gedacht, z.B. für andere Garteninteressierte oder auch Schulklassen. Den Ertrag dieser Parzellen verschenken wir bei Veranstaltungen, an Ständen der Initiative oder an Mitglieder der Gartengruppe.

Mehrmals im Jahr mähen wir die Wiese. Mit dem Grasschnitt decken wir Flächen ab, die wir im folgenden Jahr als Beete nutzen wollen. Bis zum nächsten Frühjahr bildet sich die Grasnarbe zurück und wir können die Beete ohne weitere Vorbereitungen direkt bepflanzen.

Natürlich freuen wir uns über jede helfende Hand. Jeder ist willkommen und kann entsprechend seinen Interessen, Fähigkeiten und seiner Zeit bei uns mitmachen.

Noch im Sinn haben wir:

Kontakt: Edeltraud Gecks, Tel.: 02661/2610
E-Mail: garten@westerwaldimwandel.de

Und das haben wir seit Bestehen der Gruppe schon gemacht:

2014

Pflanzentauschbörse

Zu Beginn des Jahres, Anfang Februar, veranstalteten wir eine Samentauschbörse in Willmenrod, und Mitte Mai eine Pflanzentauschbörse auf dem 700-Jahre-Stadtrechte-Fest in Weltersburg. Beide waren sehr gut besucht. Es gab ein reichhaltiges Sortiment an unterschiedlichen Samen und Pflanzen. Besonderen Wert legten wir dabei auf selbst erzeugten Samen und selbst gezogene Pflanzen aus möglichst robusten Sorten, die auch für das rauhere Klima im Westerwald geeignet sind. Und natürlich gab es ein gemütliches Zusammensein bei Kaffee und Kuchen.

Auf unserem Grundstück pflanzten wir auch dieses Jahr wieder einiges an Gemüsen: Kartoffeln, Kürbisse, Bohnen, Erbsen, Salate, Mangold, Grünkohl, Zwiebeln usw., und die Kräuter in der Kräuterspirale.
Mit dem Obst hatten wir nicht viel Glück dieses Jahr: Zur Erntezeit der Kirschen, Mirabellen und Pflaumen regnete es ständig, die Nässe sorgte dafür, dass diese zum großen Teil schon am Baum zu faulen begannen. Und die Apfelbäume trugen dieses Jahr fast nichts.

Hochbeet

Neu angelegt haben wir ein kleines Hochbeet, das wir mit einfachen Mitteln und wenig Kosten konstruierten. Wir besorgten uns sechs Einweg-Paletten, die wir geschenkt bekamen. Wir zerlegten zwei davon in die einzelnen Bretter und schlossen mit diesen die Lücken zwischen den Brettern der vier weiterer Paletten. Die vier Paletten verbanden wir dann mit Winkeleisen, die es für ein paar Euro im Baumarkt gibt. Den fertigen Rahmen füllten wir mit Reisig, Grasschnitt und Erde. Nächstes Jahr werden wir das Hochbeet erstmals bepflanzen.

2013

Kürbisanbau

Wir weiteten unseren Gemüseanbau auf weitere Sorten aus. Es gab vor allem Kartoffeln, Kürbisse, Salate, Bohnen, Erbsen und Kräuter aus der Kräuterspirale. Auch die ersten Esskastanien konnten wir ernten. Ein Experiment, Mais und Bohnen zusammen zu pflanzen und die Bohnen am Mais hochranken zu lassen ging nicht zufriedenstellend aus, da die Bohnen früher und schneller wuchsen als der Mais und diesen überwucherten. Die Erträge des Grundstücks fanden guten Absatz am Stand der Initiative bei diversen Veranstaltungen. Von einigen Pflanzen haben wir für das kommende Jahr Samen geerntet.

Unser Grundstücksnachbar baute uns eine Leitung von einem Vordach auf unser Grundstück, so dass wir seitdem Regenwasser zum Gießen der Beete in Tonnen sammeln können.

Um den vergreisenden Obstbäumen in unseren Dörfern wieder frisches Leben einzuhauchen, veranstaltete der Dorfverschönerungsverein von Willmenrod zusammen mit der Initiative "Westerwald im Wandel" einen Obstbaumschnitt-Kurs im Februar. Eine Zusammenfassung des Kursinhaltes können Sie hier als PDF-Datei herunterladen. Mit diesem Wissen haben wir uns dann getraut, einen unserer Apfelbäume zu schneiden.

Sträucher-und Staudenvermehrung

Im Frühjahr und Sommer tauschten wir regelmäßig ein Mal im Monat Sämereien und Setzlinge untereinander und mit Besuchern aus. Im Frühjahr ließen wir uns von einer Expertin zeigen, welche Kräuter bei uns auf dem Grundstück "wild" wachsen und was man damit machen kann.

Im August fand auf dem Gartengrundstück ein Stecklings- und Stauden­vermehrungs­kurs statt. Elke und Giesela zeigten, wie man auf einfache Weise Sträucher und Staudenpflanzen vermehren kann. Eine kurze Beschreibung des Kursinhaltes können Sie hier als PDF-Datei herunterladen.

2012

Beet und Kräuterspirale

Wir haben ein weiteres Beet, eine Kräuterspirale, eine Benjeshecke (Totholzhecke) und 2 gemütliche Sitzecken angelegt. Wir pflanzten eine Himbeerhecke, drei Esskastanienbäume und zwei Aprikosenbäume. Drei kleinere Bäume im Bereich der Beete wurden entfernt, den Baumschnitt zusammen mit Grassoden verwendeten wir, um den Untergrund der Sitzecken auszugleichen.

Auf unseren Beeten wuchsen reichlich verschiedene Gemüsearten sowie Mais, Kartoffeln, Himbeeren und Topinambur. An den Treffen der Gruppe tauschten wir immer wieder eigene Erzeugnisse, Sämereien und Setzlinge untereinander aus und bestückten auch den Stand der Initiative zur 800-Jahr-Feier von Willmenrod zum Teil aus den Beeten. Eine größere Fläche wurde mit Grasschnitt abgedeckt, so dass für 2013 ein Beet für z.B. den Kartoffelanbau entstehen konnte.

Mitte August fand das diesjährige Sommerfest der Initiative wieder auf unserem Grundstück statt. Dazu verbesserten wir auch unsere Kompost-Toilette. An der Bemalung des Bauwagens konnten wir uns leider nicht weiter erfreuen, über Winter war ein Teil der Farbe abgeplatzt.

Wir hatten auch ein gemeinsames Einkochen und Herstellen von Marmeladen und Gelees usw. geplant, dazu kam es jedoch nicht, da unsere Bäume in diesem Jahr wetterbedingt kaum Früchte trugen.

2011

Sommerfest 2011

Am 23. Juli wurde von den Mitgliedern und allen Interessierten der Initiative unser Gartengrundstück in Willmenrod mit einem schönen Sommerfest eingeweiht.

Da viele Jahre nichts auf dieser ehemaligen Obstplantage getan wurde, war der Baumbestand wie auch das gesamte Grundstück ziemlich verwildert. Das Grundstück wurde von uns weitestgehend begehbar gemacht, indem wir abgestorbenes Unterholz entfernten, das uns später das nötige Brennholz für schöne Abende am Lagerfeuer lieferte.

Verwilderter Wald

Wir haben begonnen, den Obstbaumbestand zu erkunden und aufzulisten, welche Sorten er umfasst. Den schon umfangreichen Baumbestand haben wir mit der Neupflanzung einer Edelkastanie / Esskastanie (Castanea sativa) erweitert. In der Erntezeit haben wir bereits einiges an Früchten (Äpfel, Pflaumen, Birnen, Mirabellen, Walnüsse) geerntet und an die Mitglieder der Initiative weitergegeben. Ca. 80 kg Pflaumen konnten wir an einen Westerwälder Spirituosenhersteller abgeben.

Die erste größere Anschaffung war ein Bauwagen. Den haben wir von außen verschönert: der grüne Anstrich wurde ausgebessert und die Eingangsseite mit einer leuchtenden Sonnenblume bemalt.

Ein Beet in der Größe von ca. 12 m² haben wir soweit vorbereitet, dass wir im Frühjahr 2012 mit dem Permakultur-Anbau beginnen konnten.

Treffen der Garten-Gruppe mit Saatguttauschbörse
Sa, 8.2.2014
Die Gartengruppe der Initiative hatte zu einer Tauschbörse.....
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Hochbeet-Bau und Heukartoffeln
Okt 2013
Im letzten Jahr hatten in der Untermühle die Wühlmäuse Kartoffeln,.....
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Wer Interesse am Gärtnern hat, sich das Grundstück ansehen will oder uns nur mal kennenlernen will, ist herzlich eingeladen, an den Treffen ab 17:00 Uhr einfach mal vorbeizuschauen und bei mitgebrachtem Kaffee, Tee und/oder Kuchen mit uns den Garten zu genießen!

Wenn Sie Interesse an der Gartengruppe haben, melden Sie sich bitte vorher bei u.a. Adresse an, wir erklären Ihnen dann, wie Sie das Grundstück finden.

Bildergalerie Gartengrundstück

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