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Aktivitäten in letzter Zeit

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Riesenmöhren und lachende Sonnenblumen - Erfolgsstory der Kartoffelgruppe
Nov 2015, Ingelbach
Über unseren Feldgarten in Ingelbach kann ich für dieses Jahr mit stolz geschwellter Brust von.....
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Freie Software Café
Jul 2015, Faulbach
"Ich würde gerne meinen älteren Rechner neu einrichten, einfach mit den Programmen, die ich brauche,.....
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Wandelnder Stammtisch
Dez 2014
Am Anfang diesen Jahres entstand im Gespräch unter Transition-Begeisterten im Altenkirchener und.....
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Kartoffelgruppe
Nov 2014, Ingelbach
Dieses Jahr gründete sich in Ingelbach eine Gruppe, um gemeinsam mit einem Bauern einen Kartoffelacker.....
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Transition in Idstein - ein Brief aus der Nachbarschaft
Okt 2014
Liebe "Mitwandler und Mitwandlerinnen" im Westerwald, wir, die Transition-Town-Gruppe Idstein,.....
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Regionale Gemüseversorgung / Solidarische Landwirtschaft
Sa, 10.5.2014
Die Initiative Westerwald im Wandel hatte am 18. März 2014 zu einer Film-Vorführung mit anschließender.....
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Energie-Stammtisch mit Repaircafé
Fr, 21.3.2014, Gemeindehaus, Willmenrod
Die Stimmung war prächtig am Freitag Abend im Willmenröder Gemeinderatssaal. Einige Technik-Bewanderte.....
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Saatgut-Tausch-Kisten
Mrz 2014
Im November 2013 kam ein Hinweis auf die Seite www.freiessaatgut.de über unseren Verteiler -.....
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Treffen der Garten-Gruppe mit Saatguttauschbörse
Sa, 8.2.2014, Willmenrod, Gemeindehaus
Die Gartengruppe der Initiative hatte zu einer Tauschbörse für Saatgut ins Gemeindehaus.....
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Hochbeet-Bau und Heukartoffeln
Okt 2013, Untermühle, Willmenrod
Im letzten Jahr hatten in der Untermühle die Wühlmäuse Kartoffeln, Lauch, Kohlrabi und alles.....
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Backesdörferfest
So, 29.9.2013, Westerwaldkreis
Am 29. September beteiligten sich viele Dörfer rund um Westerburg am sogenannten Backesdörferfest......
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Bericht vom Transition-Netzwerktreffen 2013
Fr-So, 27.-29.9.2013, Ökodorf Schloss Tempelhof bei Crailsheim
Immer wieder erinnere ich mich an mein Versprechen, einen Beitrag über das Netzwerktreffen.....
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Urbanes Gärtnern in Höhn
In Höhn ist ein Gemeinschaftsgarten entstanden. Ein noch im vergangenen Jahr bewirtschafteter.....
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Treffen Alte Kulturtechniken: Spinnen
Sa, 3.12.2011, Willmenrod, Untermühle

Zu diesem Treffen hatten sich ca. 20 Interessierte eingefunden um gemeinsam zum Thema "Wolle spinnen" ihre Kenntnisse auszutauschen und neue Anregungen zu erfahren. Einige hatten ihre Spinnräder mitgebracht um gleich vor Ort das neu Erlernte praktisch umzusetzen.

Unser Treffen begannen wir mit einem gemeinsamen Mittagessen bei dem wir uns ganz zwanglos auch gleich näher kennen lernen konnten.

Schafwolle roh

Für die Gestaltung des theoretischen Teils hatten sich Gerda und Monika bereit erklärt und uns Wollknäule in Naturfarben umfangreiches Anschauungsmaterial mitgebracht. So erfuhren wir alles Wichtige über die verschiedenen Wollarten, ihre Beschaffenheit, die Vorzüge bzw. Nachteile der einzelnen Sorten, den Einkauf von Rohwolle (nur Rohwolle vom lebendigen Tier ist geeignet für das Spinnen), die Wollwäsche sowie die Aufbereitung der Wolle und das Färben mit Naturfarben.

Das Schöne an Naturfarben ist, dass man bedenkenlos alle Farben miteinander kombinieren kann und trotzdem immer eine natürliche Harmonie zwischen den gewählten Farbtönen entsteht.

Wollkämme

Um Rohwolle verspinnen zu können, muss sie in der Regel zuerst gekämmt bzw. kardiert werden. Man kann je nach Material auch aus der Wollflocke spinnen, was diejenigen, die ihr Spinnrad dabei hatten auch direkt ausprobieren konnten. Vor der Erfindung von Kardiermaschinen wurde Wolle mit sogenannten Handkarden bearbeitet. Eine sehr zeitaufwendige Methode, wenn man auf diese Weise eine größere Menge Wolle aufzubereiten hatte. Allerdings ist es bei dieser Bearbeitungsmethode möglich, tolle Farbeffekte einzuarbeiten. So kann man entweder mit den natürlichen Farbtönen der Rohschafwolle oder der gefärbten Rohwolle seinen ganz individuellen melierten Wollfaden kreieren.

Handspindel

Das Wollspinnen begann vor langer Zeit mit einer einfachen Astgabel. Später wurde diese durch die Handspindel und danach durch das Spinnrad abgelöst.
Um mit der Handspindel die Wolle zu verarbeiten, erfordert es einiges an Fingerfertigkeit, wie wir alle durch die praktische Vorführung sehen konnten. Später konnten wir diesen Arbeitsschritt selbst ausprobieren.

Mit einiger Übung und viel Geduld gelingt es dann, einen dünnen Faden (ähnlich der 4-fädigen Wolle) mit dem Spinnrad herzustellen.

Webstuhl

Im Anschluss an den theoretischen Teil begann eine rege Fachsimpelei, bei welcher viele praktische Tipps ausgetauscht werden konnten.

Alle Anwesenden waren sich daher einig: Dieses Treffen war ein toller Erfolg!

Wir bedanken uns bei Gerda und Monika noch einmal ganz herzlich für ihr großes Engagement und ihre Unterstützung.

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