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Aktivitäten in letzter Zeit

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Riesenmöhren und lachende Sonnenblumen - Erfolgsstory der Kartoffelgruppe
Nov 2015, Ingelbach
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Liebe "Mitwandler und Mitwandlerinnen" im Westerwald, wir, die Transition-Town-Gruppe Idstein,.....
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Regionale Gemüseversorgung / Solidarische Landwirtschaft
Sa, 10.5.2014

Die Initiative Westerwald im Wandel hatte am 18. März 2014 zu einer Film-Vorführung mit anschließender Diskussion in die Aula der Berufsbildenden Schule Westerburg eingeladen. Gegen 19:00 Uhr kamen etwa 50 interessierte Westerwälder - angelockt durch Zeitungsberichte Rundbrief und Infos auf der Homepage - zusammen, um sich über die Möglichkeiten der Versorgung mit regionalem Bio-Gemüse zu informieren und neue Möglichkeiten zu diskutieren.

Veranstaltung

Mitglieder der Initiative hatten sich viel Mühe gemacht und Tische mit Blumenschmuck, Getränken und Knabbereien bestückt, um eine entspannte Atmosphäre zu schaffen. Die Veranstaltung begann mit einer Vorführung der Filmdokumentation "Die Strategie der krummen Gurken", welche lebhafte Einblicke in ein Projekt der Solidarischen Landwirtschaft (SoLaWi) in der Nähe von Freiburg bot.

Nach dem beeindruckenden Film folgte ein kurzer Vortrag des freien Journalisten und Lehrbeauftragten an der FH Köln Joachim Türk, der den Zuhörern knapp, aber erschreckend deutlich darlegte, in welche fatale Richtung sich unsere Landwirtschaft und die Nahrungsmittel- Industrie ungebremst bewegt. Stichworte wie Massentierhaltung, Überproduktion, Gen-Pflanzen und Maisanbau-Boom, Monokultur und fehlgeleitete Bio-Sprit-Produktion waren dabei nur einige Beispiele dieses Wahnsinns. Türk schilderte seine Recherchen, die ein unübersichtliches und kompliziertes Geflecht zwischen heutiger Agrar-Industrie, Politik, Handelsmächten, Investoren und blauäugiger, wenig kritischer Kundschaft offenlegten. Wer mehr dazu wissen will, kann dies auf www.oekonologie.de nachlesen.

Heftiges Raunen ging daraufhin durch den Saal und der Diskussionsleiter Thomas Lutz nutzte die Stimmung, um alle Anwesenden einzuladen in eine angeregte, konstruktive Diskussionen untereinander einzusteigen, wobei die Teilnehmer nach einer gewissen Zeit die Tische wechselten und somit an jedem Tisch einmal mitdiskutieren konnten. Pro Tisch wurde ein "Gastgeber" oder eine "Gastgeberin" bestimmt, der stichpunktartig Meinungen und Vorschläge notierte, um diese später der Allgemeinheit noch einmal kurz vortragen zu können.

Zuvor zeigte Manfred Schückel auf der Leinwand noch eine Landkarte der Region, auf der Erzeuger biologischer Lebensmittel und auch Hof- und Bioläden, die in einem Bereich von max. ca. 50 km um die Region Westerburg - Hachenburg - Altenkirchen existieren. Dabei wurde deutlich, dass es im näheren Umfeld dieses Bereichs fast keine Betriebe gibt, die Bio-Gemüse selbst anbauen. Offensichtlich ist das Klima in dieser Region nicht besonders für einen gewerbsmäßigen Anbau geeignet. Die meisten Betriebe sind in einem Umkreis von 30 - 50 km in klimatisch günstigeren Gegenden. Andererseits ist die Erreichbarkeit eines Bioladens - außer im Bereich Hachenburg - recht gut.

Da gibt es z.B. den Rossberger Hof bei Montabaur, der in diesem Jahr zusätzliches Biogemüse aus eigener Produktion anbieten kann, den Albertshof in Rennerod, der Bio-Gemüse-Abos und Bio-Fleisch anbietet, den Gärtnerhof Oberweyer und den Hof Kröll bei Neuwied, die beide auf eine Solidarische Landwirtschaft umstellen wollen und Interessierte suchen. Die Vertreter des Hofs Kröll hatten einen selbst hergestellten, sehr schmackhaften Bio-Käse mitgebracht und an interessierte Anwesende verteilt.

Notizen

Gegen 22 Uhr beendete Thomas Lutz die Veranstaltung und bedankte sich bei allen Aktiven und bei den Anwesenden für die vielfältigen Informationen und den regen Austausch von Meinungen und Vorschlägen. Ein ambitionierter Unterstützer - Micha Steinhauer von der Initiative "Ein neues Wir" - sorgte zum Schluss mit einem selbstkomponierten Lied für einen schönen Ausklang. Man tauschte noch Adressen oder schrieb sich in Listen ein, um sein Interesse an der Versorgung mit regionalem Bio-Gemüse zu bekräftigen und um Vorschläge und mögliche eigene Beiträge dazu festzuhalten: eine Mithilfe beim Bauern z.B. bei der Kartoffelernte, den regelmäßigen Transport von Gemüse zu einem Verteilpunkt, das Ausleihen eines Anhängers, den eigenen Anbau von Gemüse, einen vegetarischen Kochkurs oder auch einfach den regelmäßigen Bezug regionalen Biogemüses bei einem Laden in der Umgebung.

Aus den Notizen der Diskussionen an den Tischen ist ein breit gefächertes Spektrum von Ideen erkennbar. Teilweise sind unmittelbar konkrete Verabredungen entstanden wie die Gründung eines Gemeinschaftsgartens und die Mitarbeit bei einer SoLaWi. Bio-Gemüse-Abos und die erweiterte Versorgung der regionalen Läden durch Produzenten aus der Umgebung sind Ausgangspunkt vieler Überlegungen. Die Koordination von Angebot, Nachfrage und Transport könnte auch über ein Internetportal nach dem Modell der Mitfahrzentralen oder von foodsharing.de geregelt werden.

Informationen zur aktuellen Situation und Aktivitäten im Westerwald finden Sie auf unserer Projektseite zur Solidarischen Landwirtschaft.

Text: Gisela Geiger und Manfred Schückel

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Im November 2013 kam ein Hinweis auf die Seite www.freiessaatgut.de über unseren Verteiler -.....
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