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Gruppe Regionales Wirtschaften

Überblick über die anvisierten Themen

Regionales Wirtschaften - dahinter steht die Idee, unsere Bedürfnisse wieder mehr aus der Region befriedigen zu können, uns als Einzelne, Familien und als Gemeinschaft wieder krisenfester, widerständiger, oder auf Neudeutsch: "resilienter", zu machen. Das Thema ist komplex und vielfältig und ein wichtiger Dreh- und Angelpunkt des Transition-Gedankens. Einzelne Ideen hierzu wurden in einem Initiativen-Treffen in Elsa's Cafè bereits gesammelt...

Die neue Arbeitsgruppe möchte diese Ideen aufgreifen und ausbauen: Welches sind unsere Bedürfnisse für die Versorgung im Alltag, und wie können wir diese persönlich und aus der Region erfüllen?

In Bezug auf Lebensmittel könnte dies etwa darauf hinauslaufen, Erzeuger von zum Beispiel Eiern, Kartoffeln, Obst und Gemüse vor Ort zu vernetzen und sie anzuregen, ihre Produktion zu erhöhen, oder neue Erzeuger hinzu zu gewinnen. Eines unserer Projekte in diese Richtung ist der Aufbau einer Solidarischen Landwirschaft (CSA - community supported agriculture), bei der die Verbraucher eine direkte, feste Beziehung mit Erzeugern/Landwirten eingehen. In diese Richtung haben wir bereits ein Projekt initiiert. Allgemeine Informationen dazu finden Sie in unserer Projektbeschreibung und zu den aktuellen Aktivitäten im Westerwald in unserem Artikel.

Auch der Aufbau einer intensiveren Nutzung der schon vorhandenen Gegenstände und Gerätschaften wäre vorstellbar: Intensivere Nutzung des Schenken- und Tauschen-Gedankens, Verleihmöglichkeiten von Gerätschaften und Werk­zeugen etc. Und vielleicht als spannende Hilfe zum Aufbau all dieser Vernetzungen die Einführung eines Tauschring- oder Regiogeld-Systems. Näher ins Auge gefasst wurde hierzu zum Beispiel schon der "Minuto".
Und, und, und...
Bestimmt werden uns noch viele weitere Möglichkeiten einfallen!

Wer an dieser Arbeitsgruppe interessiert ist, kann mir gerne seine E-Mail Adresse mitteilen um sich einzubringen und auf dem Laufenden zu bleiben.

Kontakt:
Simone Brietzke, E-Mail: regionales-wirtschaften@westerwaldimwandel.de
Giesela Geiger, Tel.: 0157 7201 4012

Erster Themenschwerpunkt:

Lebensmittel aus der Region

Unter dem Motto "Mehr Lebensmittel aus der Region" will sich die Arbeitsgruppe Regionales Wirtschaften dafür einsetzen, dass wieder mehr Lebensmittel hier im Westerwald produziert werden.
Noch gibt es etliche kleine dörfliche Erzeuger und Hofläden – doch die meisten Produkte kommen von weit her zu uns in die Supermärkte. Aber was wird sein, wenn diese globalen Transportwege in naher Zukunft immer teurer werden, oder wenn durch Extremwetter bedingte Ernteausfälle die Lebensmittelversorgung nicht mehr gewährleistet werden kann?

Ihr Beitrag zur regionalen Selbstversorgung ist wichtig
Egal ob gewerblich in großem Stil oder privat aus dem Hausgarten – Ihr Beitrag zur regionalen Selbstversorgung ist wichtig! Vielleicht würden Sie einige Reihen Möhren oder Kartoffeln mehr anbauen oder ein paar Hühner mehr halten, wenn Sie wüssten, dass Sie dankbare Abnehmer aus der Region hätten? Wir wollen auch Kontakt aufnehmen mit Bauern- und Umweltverbänden sowie den Verwaltungen und gemeinsam überlegen, wer regionale Lebensmittel wie und wo herstellt und welche Möglichkeiten der Vermarktung sich anbieten.

Broschüre von Erzeugern
Ein nächster Schritt könnte dann die Erstellung einer übersicht sein, welche Erzeuger von Grundnahrungsmitteln (auch privat) hier im Westerwald noch existieren. Wir möchten die Adressen aller Erzeuger regionaler Lebensmittel (vorzugsweise biologisch), sammeln und einer interessierten Kundschaft zur Verfügung stellen.

Energie einsparen, Klima schützen, Arbeitsplätze schaffen!
"Jeder Salat, der hier aus der Region kommt und der nicht Hunderte von Kilometern in den Westerwald transportiert werden musste, reduziert Energieverbrauch und CO2-Ausstoß und ist somit eine Möglichkeit von vielen, wie jeder dem Klimawandel begegnen kann", erläutert Heike S., ein Mitglied der AG. Das Geld bliebe in unserer Region, und wir könnten mithelfen, neue Arbeitsplätze und Lehrstellen für unsere Kinder zu schaffen.

Fragebogen anfordern!
Wenn Sie in unsere Sammlung regionaler Erzeuger aufgenommen werden möchten, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf und fordern Sie unseren Fragebogen zur Erfassung Ihrer Produkte an oder laden Sie ihn über den folgenden Link herunter.

Fragebogen herunterladen



Regionale Gemüseversorgung / Solidarische Landwirtschaft
Sa, 10.5.2014
Die Initiative Westerwald im Wandel hatte am 18. März 2014 zu.....
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Saatgut-Tausch-Kisten
Mrz 2014
Im November 2013 kam ein Hinweis auf die Seite www.freiessaatgut.de.....
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Mitmachen bei der Solidarischen Landwirtschaft

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