Kopfbild

Interesante Meldungen und Informationen

Alle Texte ausblenden

Der Earth Overshoot Day fällt dieses Jahr auf den 2. August 2017
01.08.2017

Der „Earth Overshoot Day“, auch „Erdüberlastungstag“ oder „Welterschöpfungstag“ genannt, ist ein Kampagnentag zur Nachhaltigkeit. Die Definition: Am Earth Overshoot Day überschreitet die globale Nachfrage nach natürlichen Ressourcen die Fähigkeit der Erde, diese Ressourcen auf nachhaltige Weise (also nachwachsend) zur Verfügung zu stellen.

Der Kampagnentag soll uns bewusst machen: Ab Earth Overshoot Day machen wir „Schulden“ im Sinne der Nachhaltigkeit. Denn wir verbrauchen mehr, als weltweit nachwachsen kann.

Übertragen auf das Berufsleben wäre die Definition wohl wie folgt: Am Earth Overshoot Day haben wir unser gesamtes Jahresgehalt ausgegeben – auch den Teil, den wir noch nicht verdient haben.

Mehr dazu z.B. auf utopia.de.

Degrowth in Bewegung(en)
25.03.2017

Degrowth - weg vom alleinigen Fokus auf Konkurrenz, Gewinnstreben, Ausbeutung und Wachstum hin zu mehr Kooperation, Solidarität und einer Orientierung an konkreten Bedürfnissen. 

Degrowth ist nicht nur ein neues Label für eine Diskussion über Alternativen oder eine akademische Debatte, sondern auch eine im Entstehen begriffene soziale Bewegung. Trotz vieler Überschneidungen mit anderen sozialen Bewegungen gibt es sowohl bei diesen als auch in Degrowth-Kreisen noch viel Unkenntnis über die jeweils anderen. Hier bietet sich viel Raum für gegenseitiges Lernen.

Wie steht Degrowth im Verhältnis zu anderen sozialen Bewegungen? Was kann die Degrowth-Bewegung von diesen lernen? Und was können andere soziale Bewegungen wiederum voneinander sowie von Degrowth-Ideen und -Praktiken lernen? Welche gegenseitigen Anregungen aber auch welche Spannungen gibt es? Und wo könnten Bündnisse möglich sein?

Diesen Fragen gehen Vertreter_innen aus 32 sozialen Bewegungen, alternativökonomischen Strömungen und Initiativen in Essays in dem Buch Degrowth in Bewegung(en) nach, das Ende März in Leipzig vorgestellt wurde. Das Buch ist ab sofort im Buchhandel, beim Konzeptnetzwerk Neue Ökonomie oder beim Oekom-Verlag erhältlich.

Europäische Bürgerinitiative gegen Glyphosat
09.02.2017

Ende 2017 steht in der EU eine wichtige Entscheidung an: Ob das Pestizid Glyphosat für weitere 10 bis 15 Jahre zugelassen wird.

Die Krebsforschungsagentur der Weltgesundheitsorganisation hat es als "wahrscheinlich krebserregend beim Menschen" eingestuft. Ein breites Bündnis von Umweltschutzorganisationen aus ganz Europa will es mithilfe einer Europäischen Bürgerinitiative endlich ganz vom Kontinent verbannen.

Dazu müssen europaweit in den kommenden Monaten mindestens eine Millionen Unterschriften zusammenkommen. Unterzeichnet werden kann z.B. beim BUND, dem Umweltinstitut München, WeMove.EU, Campact.

Unter diesen Aufruf setzen Sie damit Ihren Namen:

Unsere Europäische Bürgerinitiative (EBI) hat ein Verbot von Glyphosat sowie weitere EU-weite Maßnahmen zum Schutz der Menschen und der Umwelt vor giftigen Pestiziden zum Ziel.

Im Einzelnen fordert unsere EBI die Europäische Kommission dazu auf, die EU-Mitgliedsstaaten zu ersuchen,

  1. Glyphosat-haltige Herbizide zu verbieten. Sie stehen in direktem Zusammenhang mit Krebserkrankungen beim Menschen und schädigen die Ökosysteme.
  2. Sicherzustellen, dass die für die offizielle EU-Genehmigung notwendige, Beurteilung von Pestiziden ausschließlich auf publizierten Studien basiert, welche von zuständigen Behörden in Auftrag gegeben wurden und nicht von der Pestizidindustrie.
  3. EU-weite, obligatorische Reduktionsziele für den Einsatz von Pestiziden festzulegen, um das mittelfristige Ziel einer pestizidfreien Zukunft zu erreichen

foodsharing jetzt auch in Westerburg
21.01.2017

„Teile Lebensmittel, anstatt sie wegzuwerfen“

Seit 2012 bemüht sich der Verein Foodsharing e. V. um einen respektvollen Umgang mit Lebensmitteln. Auf foodsharing.de können Privatpersonen, Händler oder Produzenten Lebensmittel, die sonst weggeworfen würden, kostenlos anbieten oder abholen. Damit soll gegen die alltägliche Lebensmittelverschwendung vorgegangen werden und ein größeres Problembewusstsein für diese in der Gesellschaft geschaffen werden.

Seit einigen Monaten tun das engagierte Menschen auch in Westerburg - näheres und Kontakt auf www.facebook.com/foodsharing.westerburg/

Anmeldeschluss: Projektförderung "Kurze Wege für den Klimaschutz"
31.10.2016

Förderaufruf für lokale Initiativen und  Nachbarschaftsprojekte im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB).

Zur Unterstützung der Antragstellung steht Thomas Köhler (Transition Town Hannover und Koordinator der Klimaschutz AG des Transition Netzwerks) als Ansprechpartner in wöchentlichen Telefonkonferenzen, immer Montag-Abend ab 19.30 Uhr zur Verfügung. Bereits über 20 Initiativen sind in Beratung. Schreibt eine Mail an Thomas unter koehler@tthannover.de oder auch an info@transition-initiativen.de. Thomas nimmt Kontakt zu Euch auf.

 

Hier gibt es weitere Infos: http://www.transition-initiativen.de/page/kurze-wege-fur-den-klimaschutz-auch-deine-initiative-auf-dem-web-, http://www.klimaschutz.de/de/nachbarschaften

Alte Handys für die Havel
18.04.2016

In Schubladen vieler Haushalte finden sich defekte und/oder alte Handys, die nicht mehr benutzt werden (können). Im Rahmen der NABU-Aktion "Alte Handys für die Havel" rufen wir dazu auf, noch funktionstüchtige Handys, die nicht mehr verwendet werden, zu verschenken oder zu verkaufen und defekte Handys nach dem Löschen aller Daten in eine von 18 NABU-Handy-Sammelboxen in der Region zu geben. Die Handys werden im Sinne des Umwelt- und Ressourcenschutzes wieder aufbereitet oder dem Recycling zugeführt – 80 % eines Handy können recycelt werden!

Für jedes Handy erhält der NABU von seinem Kooperationspartner Telefónica Deutschland 1,60 € für das größte Fluss-Renaturierungsprojekt
in Deutschland, die Renaturierung der Havel in Brandenburg und Sachsen-Anhalt (https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/fluesse/untere-havel/).

Eine Übersicht der 18 Handysammelstellen des NABU finden Sie unter: http://www.nabu-rhein-westerwald.de/themen-und-projekte/aktionen/

Zusammenhalt - für Frieden und Dialog
25.03.2016

Der Rabbiner Andreas Nachama, der Imam Kadir Sanci und der Pfarrer Gregor Hohberg vom Berliner Projekt „House of One“ gehören zu den Menschen, die Angst und Hilflosigkeit entgegentreten. Ihre Botschaft lautet: Dialog statt Gewalt. Mit einem Aufruf, den sie auf der Petitionsplattform WeAct gestartet haben, wenden sie sich gegen den Hass - über alle Religionen und Grenzen hinweg.

Das „House of One“ ist ein Projekt im Herzen Berlins. Juden, Christen und Muslime bauen gemeinsam unter einem Dach eine Synagoge, eine Kirche und eine Moschee. Damit schaffen sie einen lebendigen Ort für den Dialog zwischen den Religionen – und eingeladen sind auch die, die den Religionen fern stehen. Das zeigt: Ein friedliches Miteinander in Respekt und Toleranz ist möglich.

Die drei Geistlichen rufen auf, angesichts von Terror und Gewalt nicht sprachlos zu bleiben und sich ihrem Aufruf auf weact.campact.de anzuschließen - Für Frieden und Dialog - gegen Terror und Gewalt, gegen die Vorverurteilung und Instrumentalisierung der Religionen! 

Hof gesucht!
Juni 2015, Raum Altenkirchen/Flammersfeld/Weyerbusch

Junges Paar (31 und 38 Jahre), beide auf landwirtschaftlichen Betrieben aufgewachsen und mit entsprechender Ausbildung (Landwirt und Agraringenieurin), sucht kleinen bis mittleren Hof mit Acker- und Grünlandflächen zur Existenzgründung.

Kontakt:
Anna Schochow und Georg Nestle,
Tel. 02686/4991143 oder 0176/20651100,
E-Mail: AnnArwen@web.de

Wir freuen uns sehr, wenn ihr unser Anliegen auch weiter verbreiten würdet. Erzählt es rum, schickt es an Freunde und Bekannte usw.

Reparatur-Café in Flammersfeld

In der Rhein-Zeitung vom 24.2. stand ein interessanter Artikel über ein im Aufbau befindliches Reparatur-Café in Flammersfeld. Dort sollen defekte Alltagsgegenstände mit Expertenhilfe repariert werden können, begonnen wird mit einer Fahrradwerkstatt, insbesondere für sozial Bedürftige und Asylbewerber. Den kompletten Artikel finden Sie hier.

Generation CO2

Es gibt viele Filme über den Klimawandel und seine Folgen. Darüber, dass sich vor allem in den reichen Ländern etwas ändern muss, besteht weitgehend Einigkeit. Wie das gehen kann, wird jedoch nur selten dargestellt.

"Generation CO2" soll ein Film über Klimawandel und nachhaltiges Leben werden, in dem dies gezeigt wird, wie es gehen kann. Beteiligt daran ist u. a. auch der Wachstumskritiker Nico Paech.

Die Macher sammeln gerade das Startkapital mit Öko-Crowdfunding bis zum 14. Dezember. Weitere Informationen dazu unter www.ecocrowd.de

Energetix Energiespartipp: PC versus Notebook

Stehen Sie vor der Entscheidung PC oder Notebook?
Was hat denn das mit Energie sparen zu tun, werden Sie sich sicher fragen...

Zugegeben, deswegen wird kein Kohle-Kraftwerk abgeschaltet, aber Kleinvieh macht auch Mist. Im Gegensatz zum Notebook mit seinen nicht mal 30 Watt saugt ein schneller PC locker ab 300 Watt und mehr aus der Steckdose.

Mal überlegen: Was will oder muß ich mit dem Teil machen? Word, Excel, Powerpoint und ein bisschen Surfen? Das können Sie schon mit einem Notebook der Einsteigerklasse (ab 300€). Haben Sie schon W-Lan im Haus oder ist das geplant? Das spricht ebenfalls für ein Notebook, da Sie das in der ganzen Wohnung mitnehmen können und "online" bleiben. Mit entsprechenden Sticks auch draußen und ohne Internet geht's überall. Es muss auch nicht ein neues sein. Gebrauchte Business Notebooks sind oft besser als ein neues "Sparbook".

Wollen Sie HD-Videos schneiden und semiprofessionell bearbeiten? Da machen die meisten Notebooks dicke Backen. Dafür benötigen Sie einen Boliden von PC. Aber Achtung! Hier ist es mit dem Stromsparen dann vorbei.

Der Vorteil eines PC's liegt darin begründet, dass man ihn den wachsenden Bedürfnissen durch neue oder zusätzliche Karten anpassen kann. Oder Sie erwerben gleich einen "Barebone" blanker Knochen). Der hat alles Lebenswichtige an Bord und kann mit entsprechenden, auch gebrauchten Karten peu à peu aufgerüstet werden.
Es muss ja nicht gleich der neue Decemcore TELAMDIN mit 20 Petabyte SSD und 20GB 5`th Level Cash, remodulierbaren Plasmainjektoren und integrierten Sub-Trans-Warp-Spulen der sechsten Generation sein :-)

Neue Regionalläden
Febr. 2014

Zwei neue Läden haben sich den Vertrieb regionaler Produkte zum Ziel gesetzt:

Der Regionalladen Unikum in Altenkirchen (Bahnhofstr. 26), getragen vom "Förderverein für nachhaltiges regionales Wirtschaften Altenkirchen", hatte am 7.2. Eröffnung. Ein wichtiges Konzept dieses Ladens sind "Mietregale", welche von Produzenten, Kunsthandwerkern, Existenzneugründern oder innovativen Dienstleistern mit Waren und Infos bestückt werden können.
Hier ein Bericht von der Eröffnung.

Der Bio-Shop Balou e.V. in Selters (Saynstr. 6), hatte am am 22.2.offiziell eröffnet und bietet eine Brotvorbestellung an.

Und auch an vielen anderen Orten des Westerwaldes kann man in Bioläden und Hofläden Produkte kaufen, die weder lange Transportwege hinter sich haben oder chemischen Schadstoffen ausgesetzt waren (und im Idealfall auch keiner Plastikverpackung...) - auf www.bioeinkaufen-rlp.de können Sie die Betriebe nach Sparten und Regionen suchen.

Upcycling

Beim Upcycling geht es darum, aus Dingen, die sonst im Abfall landen, wieder etwas Neues, Nutzvolles zu kreieren. Im Gegensatz zum Recycling benötigt das weniger Aufwand, Energie und Resourcen - und der Kreativität kann man dabei freien Lauf lassen...

Anregungen und Informationen dazu gibt es z.B. hier:
www.weupcycle.com
www.andersdenken.at
www.nobrands.de
www.kalangoo.de
www.upcyclingblog.de
heftig.co/upcycling/
Artikel aus der taz

Artikel zu Transition

Ein ganz schöner Artikel zu Transition aus der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 26.12.2013
zum Artikel

Energetix' Energiespartipp: Brennerdüse

Wenn das nächste Mal ihr Heizungsmensch zugegen ist, bitten Sie ihn doch mal, einen Blick auf ihren Ölbrenner zu werfen. Hier im Besonderen auf die Düse. In vielen Fällen ist die sicher sehr reichlich dimensioniert und/oder steinalt.

Wenn also sowieso ein Austausch ansteht, nehmen sie ruhig eine oder gar zwei Nummern kleiner ("Downgrade", fragen Sie ihren Heizungsfachmann!). Bei einem Düsentausch wird meistens der Brenner sowieso neu eingestellt, es ist also kein zusätzlicher Aufwand damit verbunden. Die Folge ist, dass der Brenner etwas weniger Wärmeenergie produziert, aber spürbar weniger Heizöl verbrennt. Die Abgasverluste und das CO² werden folglich auch reduziert. Mit der geringeren Wärmeabgabe kann man ohne Selbstkasteiung leben. Die Dusche tut es auch mit 45 Grad anstatt 60 und für die Heizung reicht es auch in eisigen Winternächten.

Natürlich kann die Heizung noch die Temperaturen bringen, wie gewohnt, braucht dafür aber etwas länger wodurch sich die Einsparung reduziert. Und die Legionellen? Da das Wasser ja ständig ausgetauscht wird, haben sie keine Chance sich zu vermehren. Nur nach einem Urlaub sollte man denen mal mit über 60 Grad einheizen. So eine Brennerdüse kostet nur wenige Euro und erspart ihren Preis von alleine.

Energiewende im Kontext der Katastrophe

Für uns in Deutschland ist Energie/Licht schon ein wichtiges Thema - für Menschen in unterentwickelten Ländern in der Nähe des Äquators, wo mangels Dämmerung fast 12 Std absolute Dunkelheit herrscht, ist bereits eine kleine Solarlampe ein unschätzbar wertvolles Gut - im Lichtschein ist es erst möglich Handarbeiten anzufertigen, zu lesen, zu zeichnen, zu schreiben und so die verbleibende Zeit nach dem Broterwerb sinnvoll für die Weiterentwicklung zu nutzen ..... oder Kranke zu versorgen. Noch weit wichtiger ist solar-erzeugtes Licht in Katastrophengebieten!

Die Stiftung Solarenergie Deutschland koordiniert derzeit gemeinsam mit der Stiftung Solarenergie auf den Philippinen eine Hilfsaktion für die vom Taifun betroffenen Gebiete auf den Philippinen. Das lokale Team der Stiftung berichtet von einem großen Bedarf an Solar-Licht-Produkten, die die Auswirkungen der zusammengebrochenen Energieversorgung lindert - für Such- und Rettungsdienste, Hilfs-Centers, Krankenhäuser und Kommunikation. In der Nacht, ohne Licht, wird eine bereits schlechte Situation noch schlimmer.

Umweltbewusst ohne vergiftete Kindheit

Wir wissen um die Bedrohungen durch Umweltzerstörung, Naturkatastrophen, Verknappung der Rohstoffe, Wirtschaftskrise etc. - gleichzeitig wirkt offenbar umfassend das starke Bedürfnis, sich lieber nicht zu sehr mit diesem Wissen zu beschäftigen. Allzu drastische Bedrohungsszenarien erhöhen eher die Hilf- und Tatenlosigkeit.

Mit der Frage, wie ein ökologisches Bewusstsein erreicht werden kann und welche Erfahrungen insbesondere für Kinder hilfreich sind, beschäftigt sich ein Artikel in der taz vom 25.10. Insbesondere wird darin Bezug genommen auf die Transition-Bewegung, die sich mit konkretem Tun und positiven Visionen auf den inneren wie den äußeren Wandel einlässt.

Transition Town D/A/CH           Facebook

100% Ökostrom-Hosting durch UD Media           Initiative-S

Kontakt      Impressum